Newsportal: Feministische Antworten auf Kapitalismus, Sexismus und Klimakrise

Die zweite feminist futures Konferenz findet vom 25. bis 27. September an der Ruhr-Universität Bochum statt und steht unter dem Leitspruch „Feministisch Vergesellschaften – Her mit dem ganzen Leben!“

Was ist das Problem mit der geschlechtlichen Arbeitsteilung? Was heißt feministisch vergesellschaften? Was genau ist Sexismus und was hat er mit den Vielfachkrisen des Kapitalismus zu tun? Um solche Fragen geht es bei der zweiten feminist futures Konferenz, zu der rund 800 Teilnehmende auf dem Campus erwartet werden. Ausgerichtet wird die Veranstaltung vom Marie Jahoda Center für Internationale Geschlechterforschung der Ruhr-Universität Bochum in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin. Die Konferenz beginnt am Freitag, 25. September 2026, ab 13 Uhr und endet am Sonntag, 27. September.  

https://news.rub.de/wissenschaft/2026-09-16-jetzt-anmelden-feministische-antworten-auf-kapitalismus-sexismus-und-klimakrise 

Veröffentlichung: Praxishandbuch Soziale Arbeit und toxische Männlichkeit

Der Begriff „toxische Männlichkeit“ wird alltäglich verwendet und beschreibt Männlichkeitsnormen, die auf einem Verhalten beruhen, das auf Abgrenzung, Hierarchie und Konkurrenz zielt. Toxisch ist die Wirkung für andere und auch für die so handelnden Männer.
Der Band untersucht die Mechanismen der „Toxizität“ von Männlichkeit auf gesellschaftlicher wie individueller Ebene und ermöglicht es, spezifische Maßnahmen der Prävention und geschlechtssensibel angepasste Angebote zu konzipieren. Allerdings trägt der Begriff nicht weiter zur Erklärung bei, sondern beschreibt Phänomene, ein erster Schritt hin zu einer nötigen, tieferen wissenschaftlichen Auseinandersetzung.

CFP – Workshop Women as Victims or Perpetrators of Violence: An International Perspective

International Workshop that brings together researchers and practitioners to present research and findings on women as victims or perpetrators of violence. Contributions from the Global North and Global South are welcome, with particular attention to insights from Germany and Nigeria and, by extension, other African contexts. The workshop aims to gain a better understanding of how women experience or shape the nature of violence and victims in different cultural, social and economic contexts.

Workshop: 9-10 July 2026, College for Social Sciences and Humanities, Institute for Advanced Study, University Alliance Ruhr, Essen

Deadline CFP: 15 May 2026

https://www.college-uaruhr.de/news-events/calls-vacancies/cfp-women-violence

Project: https://www.college-uaruhr.de/fellowship/tandem-projects/womens-victimisation-bokoharam-nigeria

Symposium zu Rechtsextremismus und Rechtsterrorismus am 13.+14.11.2025

Das Symposium Rechtsextremismus und Rechtsterrorismus. Interdisziplinäre Perspektiven auf Gewalt, Erinnerung und gesellschaftliche Aushandlung, organisiert vom Hans Kilian und Lotte Köhler-Centrum (KKC) und dem MaJaC besteht aus:

Do, 13.11.: Lesung von ‚Geboren, aufgewachsen und ermordet in Deutschland. Das zu kurze Leben meines Bruders. Gökhan Gültekin und der Anschlag von Hanau‘, inkl. anschließender Diskussion mit den Autoren Çetin Gültekin und Mutlu Koçak, moderiert von Yassir Jakani.

Fr, 14.11.: Fachvorträge von Barbara Manthe (Universität Bielefeld), Esther Lehnert (Alice Salomon Hochschule Berlin) und Gabriele Fischer (Hochschule München)

Die Teilnahme ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich über den Anmeldelink. Programm als pdf.

Veröffentlichung: kultur & geschlecht #2 (Winter 2025)

Die zweite Ausgabe nach dem Relaunch kultur & geschlecht #2 (Winter 2025) ist erschienen: https://blogs.uni-paderborn.de/kug/kultur-geschlecht-2/ 

kultur & geschlecht ist ein Open-Access-Journal für Beiträge von Studierenden und Wissenschaftler*innen auf frühen Karrierestufen, die (pop-)kulturelle und mediale Phänomene im Kontext ihrer Verflechtung mit genderrelevanten Fragen behandeln. Herausgegeben von einem universitätsübergreifenden Redaktionsnetzwerk erscheinen zwei Ausgaben pro Jahr, die jeweils von wechselnden Herausgeber*innen-Teams inhaltlich betreut werden.

„Misch dich ein – mach Politik vor Ort“ startet im Wintersemester 2025/2026! Jetzt bewerben!

„Misch dich ein – mach Politik vor Ort“ startet im Wintersemester 2025/2026! Du bist Studentin an der RUB und interessierst Dich für Kommunalpolitik? Dann haben wir ein spannendes Programm für Dich! Bewerbungsschluss für das Empowerment-Programm ist der 10.10.2025. Hier findest Du den Flyer und und das Bewerbungsformular:

Ersti-Tage der Gender Studies im WiSe 25/26

Am Mittwoch, den 08. Oktober 2025, 12-15.00 Uhr, findet für den neuen Jahrgang der Gender Studies-Studienprogramme auf dem Campus eine Einführungsveranstaltung statt. Hier lernen die Studierenden u.a. ihren Jahrgang und Mitglieder des Marie Jahoda Center for International Gender Studies kennen. Der Fachschaftsrat wird ebenfalls vor Ort sein und freut sich schon auf die neuen Gesichter.

Die Einführungstage (8.10.-10.10.2025) bringen noch andere tolle Veranstaltungen mit sich. In verschiedenen Veranstaltungsformaten erwartet die Studierenden spannende Workshops, informative Impulse und gesellige Treffen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Summer School & Networking für MINT-Frauen aus Studium und Beruf 29.07. – 02.08.2025

Informatica feminale BW 2025 | 29.07. – 02.08.2025 | Hochschule Furtwangen, Schwenningen

Erfahrene Frauen aus Wissenschaft und Industrie bieten euch spannende Kurse und Workshops aus den Bereichen Informatik, IT und Social Skills…

Triff andere MINT-Frauen, knüpfe neue Kontakte, arbeite an deinen Social Skills und hab eine gute Zeit beim Rahmenprogramm!

Melde dich jetzt an und schnapp dir einen der letzten Plätze! www.informatica-feminale-bw.de


Summer School & Networking for STEM women from university and industry

Informatica feminale BW 2025 | 29/07 – 02/08/2025 | Furtwangen University, Schwenningen

Experienced women from science and industry offer you exciting courses and workshops from thefields of computer science, IT and social skills…

Meet other STEM women, make new contacts, work on your social skills and have a good time at thesupporting programme!

Register now and grab one of the last places! www.informatica-feminale-bw.de/en

Be the Change. Frauen für Demokratie: Das Programm für das zweite Halbjahr 2025 ist erschienen

Das Projektteam von Be the Change. Frauen für Demokratie hat das Programm für das zweite Halbjahr 2025 veröffentlicht. Angeboten werden Veranstaltungen, Workshops und digitale Lunch Talks. Das vollständige Programm finden Sie hier

Die Workshops und Lunch Talks finden digital statt. Bitte melden Sie sich bei Interesse über den jeweiligen Anmeldungslink via Eveeno an. Diesen finden Sie über den abgebildeten QR-Code oder www.bethechange-nrw.de.

Safe the Date: Am 04.11.25 findet die letzte große Veranstaltung für dieses Jahr in Präsenz statt. Wir laden Sie ganz herzlich zu unserer Veranstaltung „Gesehen. Gehört. Gewählt. Frauen in der Kommunalpolitik in NRW“ im Deutschen Bergbau-Museum Bochum ein. Weitere Infos folgen.

Das Projekt wird durch das Marie Jahoda Center for International Gender Studies der Ruhr-Universität Bochum in Kooperation mit der EAF Berlin durchgeführt. Förderung: Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes NRW.

MaJaC Colloquium im SoSe 25

Auch in diesem Sommersemester laden wir wieder herzlich ein zum MaJaC Colloquium. Wir freuen uns auf drei spannende Impulse und anregende Diskussionen mit den Teilnehmer*innen.

Diese Vorträge erwarten Sie:

30. April: Solmaz Gholami (RUB): Die Antigonen des Irans – Eine symbolische Lesart der Bewegung der Dadkhah-Mütter

21. Mai: Dr. Olga Matveieva (RUB): Wartime Civic Engagement, Technology, and Gender (In)Equality: Insights from the Ukrainian Case

18. Juni: Dr. Stella Nyanzi: Paradoxes of Deploying Public Nudity as Resistance to Rising Conservative Nationalism in Uganda

Die Vorträge finden ab 18:15 Uhr in der Uni 105 (Universitätsstraße 105, Raum 14) statt. Der Raum ist zugänglich für Rollstuhlfahrende. Bitte melden Sie sich gerne bei etwaigen Unterstützungsbedarfen.

Über das Colloquium: Das MaJaC Colloquium möchte die Vielfalt der Forschungsansätze und -ergebnisse in den Gender Studies an der Ruhr-Universität Bochum präsentieren und das Bewusstsein für die Bedeutung von Geschlecht in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft schärfen. Dabei sollen interdisziplinärer Austausch, intersektionale Diskussionen und anregende Gespräche im Fokus stehen. Wir freuen uns über eine breite Beteiligung der Studierendenschaft und laden alle interessierten Personen – auch außerhalb des universitären Kontextes – herzlich ein, am Colloquium teilzunehmen.

Neues DFG-Projekt: Viskurse adoleszenter Männlichkeiten im globalen Norden seit 1960

Wir freuen uns sehr, ein spannendes neues DFG-Projekt vorzustellen! Dieses Projekt widmet sich den bisher von Soziologie und Kunstwissenschaft vernachlässigten Viskursen über adoleszente Männlichkeiten seit 1960 mit dem Fokus auf Europa und den USA. Dabei sollen die unterschiedlichen wissenschaftlichen und künstlerischen Disziplinen, die sich mit jugendlichen Männlichkeiten befassen, erstmals miteinander verbunden, deren methodologische Herangehensweisen vergleichend analysiert und so für eine interdisziplinäre Perspektive auf die gesellschaftliche Situation und visuelle Repräsentation junger Männer fruchtbar gemacht werden.

Mit Beginn der 1960er Jahre zeichnen sich insbesondere in West-Europa und den USA emanzipierte, pluralistische und eigenständige Jugendkulturen ab. In Zusammenarbeit von Soziologie und Kunstgeschichte ist es das Ziel, die ‚Viskurse‘ über adoleszente Männlichkeiten seit 1960 und deren Funktion für das Wissen und die Inszenierungen von männlichen Adoleszenzen zu untersuchen. Aus vier miteinander verzahnten Perspektiven entwickelt das Projekt dabei erstmalig eine interdisziplinäre Methodik mit dem Ziel, die Viskursanalyse soziologisch und kunstwissenschaftlich neu zu bestimmen und einzusetzen.

Wir freuen uns auf spannende Ergebnisse und anregende Diskussionen.

Projektleitung: Prof. Dr. Änne Söll, Prof. Dr. Katja Sabisch

Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen: Christian Wandhoff M.A., Jule Fischer M.A.

Wissenschaftliche Hilfskräfte: Felix Vofrei B.A., Şenay Heupel

Call for Papers: Adoleszente Männlichkeiten in Kunst und Soziologie

Mit Beginn der 1960er Jahre zeichnen sich insbesondere in West-Europa und den USA emanzipierte, pluralistische und eigenständige Jugendkulturen ab. Obwohl diese häufig männlich dominiert sind, wurde die Kategorie Männlichkeit bei ihrer Erforschung bislang kaum berücksichtigt. Im Jahr 2026 wollen wir diese Leerstelle im Rahmen von drei Workshops mithilfe einer Kombination von Soziologie und visueller Kultur füllen. Wir interessieren uns für die soziologischen und fotografischen Diskurse über junge Männer sowie ihre Rolle in der Produktion von Wissen über männliche Adoleszenz. Wie verhalten sich akademisches Wissen und künstlerisches/visuelles Wissen über männliche Jugendliche zueinander? Wie unterscheiden sie sich? Um die visuellen und diskursiven Bedingungen zu untersuchen, unter denen junge Männer seit 1960 sichtbar werden, freuen wir uns auf interessante und vielfältige Einreichungen. 

Nachwuchswissenschaftler*innen und etablierte Forscher*innen aus verschiedenen Disziplinen (wie z. B. (Visuelle) Soziologie, Kulturanthropologie, Kunstgeschichte und Geschichte der Fotografie, Kulturwissenschaften, Medienwissenschaften und Gender Studies usw.) können sich mit einem Abstract von max. 400 Wörtern und einem kurzen Lebenslauf von max. einer halben Seite (beides auf Englisch) bewerben. Die Workshops finden in englischer Sprache statt. Es sind ca. 20-25 Minuten pro Vortrag plus Diskussion vorgesehen. Reise- und Unterbringungskosten werden übernommen.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung bis zum 31. Mai 2025 an viskurse@ruhr-uni-bochum.de.

Wir freuen uns auf spannende Beiträge!

Weitere Infos:

Save the Date: 20 Jahre Gender Studies an der RUB

Es gibt Anlass zu feiern – das Studienfach Gender Studies an der RUB hat Geburtstag!

Vor 20 Jahren, im Wintersemester 2005/2006, begann alles mit dem Studienfach Gender Studies – Kultur, Kommunikation, Gesellschaft im 2-Fächer-Master. Seitdem haben Studierende die Möglichkeit, in die faszinierende Welt der Geschlechterforschung einzutauchen und ihr Gender Studies-Studium an der Ruhr-Uni Bochum erfolgreich abzuschließen. Einige Jahre später, im WS 2009/2010, wurde das Angebot um den 1-Fach-Master erweitert. Auf der Grundlage einer starken wissenschaftlichen Basis in den drei Trägerfakultäten Geschichtswissenschaften, Sozialwissenschaft und Philologie (insbesondere Medienwissenschaft) hat sich in den letzten 20 Jahren ein umfangreiches Netzwerk engagierter Lehrender entwickelt. Diese öffnen ihre Lehrangebote und tragen so zur Attraktivität der Studiengänge bei. Besonders hervorzuheben ist im 1-Fach-Master International Studies Gender Studies die Möglichkeit, einen Double Degree zu erwerben, also zwei offizielle Abschlüsse an der RUB und der Universität Graz in Österreich zu erlangen. Für viele Studierende ist das Auslandssemester in Graz ein unvergesslicher Höhepunkt ihres Studiums. Seit 2019 ist das Studienfach Gender Studies zudem eine wichtige Säule des Marie Jahoda Center for International Gender Studies (MaJaC). 

Freuen Sie sich am Donnerstag, 3.7.2025, 14.00 bis 22.00 Uhr auf ein vielfältiges Programm zu unserer Jubiläumsfeier im Atrium des O-Werk in Bochum und im RUB Makerspace.

Ganz herzlich eingeladen sind: Studierende, Absolvent*innen, Promovierende, Dozent*innen und Wegbegleiter*innen der Gender Studies an der RUB.

Weitere Informationen folgen per Mail, auf Instagram und auf der Homepage!

Die RUB-Geschlechterforschung trauert um Sigrid Metz-Göckel

Sigrid Metz-Göckel gehörte zu den Pionierinnen der Frauen- und Geschlechterforschung. Als eine der ersten Wissenschaftlerinnen wurde sie 1976 an die TU Dortmund berufen und prägte den Aufbau des Fachgebietes im Ruhrgebiet, aber auch in ganz NRW. Sigrid Metz-Göckel war eine Netzwerkerin par excellence und inspirierte nicht nur die Gründung des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW, sondern Jahre später auch den regionalen Verbund „Geschlechterforschung an der Ruhr“.

Als Soziologin forschte sie über Bildungs- und Wissenschaftskarrieren und warb bei der DFG eines der ersten Verbundprojekte mit dem Schwerpunkt in der Geschlechterforschung ein – und dies zu einem Thema, das eine bis heute bleibende Herausforderung der Forschungs- und Wissenschaftspolitik beschreibt: „‘Vision und Mission’. Die Integration von Gender in den Mainstream europäischer Forschung.“

Sigrid Metz-Göckel verband auf besondere Weise wissenschaftliches mit frauen- und gleichstellungspolitischem Engagement. Sie leitete die Evaluation der Internationen Frauenuniversität (ifu) „Technik und Kultur“ während der Weltausstellung 2000 in Hannover und begründete die Stiftung „Aufmüpfige Frauen“ in Dortmund. Zum 20-jährigen Jubiläum der Stiftung 2024 sagte sie: „Die Gesellschaft braucht eine konstruktive Aufmüpfigkeit, die stärker ist als Wut“.

Eine Gedenkfeier für Sigrid Metz-Göckel findet am 4.4.2025 im Rathaus der Stadt Dortmund statt.

Interview mit Olimpiada Usanova im RUB-Newsportal

Im Zuge der NRW-weiten Aktion „Gewalt kommt mir nicht auf den Campus“ wurde Dr. Olimpiada Usanova, die zur Zeit als internationale Gastwissenschaftlerin (Russland) am Marie Jahoda Center for International Gender Studies arbeitet, vom Zentralen Gleichstellungsbüro der RUB interviewt.

Das vollständige Interview finden Sie hier.

Be the Change. Frauen für Demokratie: Das Programm für das erste Halbjahr 2025 ist erschienen

Das Projektteam von Be the Change. Frauen für Demokratie hat das Programm für das erste Halbjahr 2025 veröffentlicht. Angeboten werden Veranstaltungen, Workshops und digitale Lunch Talks. Das vollständige Programm finden Sie hier:

Die Workshops und Lunch Talks finden digital statt. Bitte melden Sie sich bei Interesse per Mail an bethechange@rub.de an.

Das Projekt wird durch das Marie Jahoda Center for International Gender Studies der Ruhr-Universität Bochum in Kooperation mit der EAF Berlin durchgeführt. Förderung: Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes NRW.

Midterm-Veranstaltung des Projekts „Be the Change. Frauen für Demokratie“

Das Projekt „Be the Change. Frauen für Demokratie“ lädt am 13. Januar 2025 zur Midterm-Veranstaltung ins Haus der Universität Düsseldorf ein.

Aus der Einladung: Politisch engagierte Frauen berichten immer wieder von (subtilen) Abwertungen und Ausgrenzungen in der politischen Diskussions- und Debattenkultur. Um den Einstieg und den Verbleib von Frauen in der Kommunalpolitik nachhaltig zu fördern, ist es wichtig, gemeinsam aktiv Lösungsansätze zu erarbeiten, die ein respektvolles Miteinander, Toleranz, konstruktive Zusammenarbeit sowie Sicherheit im politischen Alltag fördern.

Einer dieser Lösungsansätze ist der sogenannte ‚Code of Conduct‘, der als Leitlinie oder Verhaltenskodex den respektvollen und diskriminierungs-armen Umgang etwa in Rats- und Ausschusssitzungen gewährleisten soll. Ein Code of Conduct unterstützt dabei, Standards zu etablieren, die für alle Beteiligten im politischen Alltag gelten. Einzelne Kommunen sind bereits den Weg gegangen, sich über die Art und Form der Kommunikation im politischen Tagesgeschäft zu verständigen. Andere überlegen, einen Code of Conduct einzuführen. Doch gerade letztere stehen am Anfang noch vor der Frage: Wie?

Gemeinsam mit Ihnen wollen wir uns dieser Frage aus verschiedenen Perspektiven annähern und laden Sie herzlich zur Midterm-Veranstaltung des Projekts Be the Change. Frauen für Demokratie ein.

Midterm-Veranstaltung: Be the Change. Frauen für Demokratie
Montag, 13. Januar 2025 | 12:00-16:00 Uhr
Haus der Universität Düsseldorf
Shadowplatz 14
40212 Düsseldorf

Das detaillierte Programm und weitere Informationen zu den Gästen und der Moderation finden Sie unten.

Um Anmeldung bis zum 9. Januar 2025 per Mail an bethechange@rub.de wird gebeten.

Das Projekt wird durch das Marie Jahoda Center for International Gender Studies der Ruhr-Universität Bochum in Kooperation mit der EAF Berlin durchgeführt. Förderung: Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes NRW.

Prof. Zintombizethu Matebeni is one of the eight international Senior Fellows joining the College for Social Sciences and Humanities for the winter term

Prof. Zintombizethu Matebeni, Marie Jahoda Fellow 2022,  is joining the College for Social Sciences and Humanities as Senior Fellow for the winter term 2024/2025. Within the context of the fellowship, eight outstanding international scholars from universities around the world will spend the next six months working on collaborative projects with their tandem partners from the University Alliance Ruhr. Zethu Matebeni’s tandem partner is Prof. Dr. Henriette Gunkel from Ruhr University Bochum.

Together they will work on the tandem project Looking Black: Transnational Relations in the South Africa and German Experience:

Looking Black lies at the intersection of media, gender, queer and Black studies as a research project that seeks to forge connections between how South African (audio-)visual culture and performance translates to the German experience. In particular, the project seeks to uncover the ways in which relationality between the two locations continuously spark debates about decolonisation, violence, freedom and the Black experience. Two fundamental questions guide this research project:

  1. what frames the translation and/or adaptation of the Black South African experience into the Afro-German context in film and performance?; and
  2. in what ways can existing narratives and visual representations of the Black experience in South Africa and Germany shape a new present future?

As a consequence of sometimes overlooked “shared histories”, there is a dialectic relationship between South Africa and Germany. These histories appear in various ways, through politics, political economy, migration, colonialism, apartheid, postcolonialism and decoloniality. Furthermore, they appear strongly in social and cultural relations, either through media, the arts and aspects of public culture. The debates for example in South Africa about statues of colonial figures and street names have also sparked debates in Germany (and Namibia) about such public artefacts, symbols, buildings and representations of history and its presence. Such relationality shows many synergies while simultaneously concealing many differences. It is these meaningful and powerful interrogations, particularly through media and visual cultures, that mobilise two distinct yet interrelated geopolitics and their diverse diasporas.

You can find further information on the Senior Fellows and the fellowship in general on the website of the College for Social Sciences and Humanities.