VOR ORT: Frauen- und Geschlechtergeschichte zum Ruhrgebiet. Projekte und Perspektiven
20. November 2026 11:00 – 17:00
Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte | Wittener Str. 47, 44789 Bochum
Wo und wie findet Frauen- und Geschlechtergeschichte heute zum Ruhrgebiet statt?
frauen/ruhr/geschichte ist eines der nachhaltigen Projekte der Kulturhauptstadt RUHR.2010. Um es weiter zu entwickeln, suchen wir mit frauen- und geschlechtergeschichtlichen Akteur:innen und Interessierten den Austausch. Wir möchten herausfinden, wo und wie Frauen- und Geschlechtergeschichte heute im Ruhrgebiet stattfindet, und das bestehende Netzwerk erweitern.
Der Workshop beginnt mit zwei Impulsvorträgen. Anschließend werden in vier Panels Projekte aus verschiedenen Arbeitsfeldern vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen dabei aktuelle Vorhaben. Im Anschluss sprechen wir über Erfahrungen und Herausforderungen, die sich stellen. Die Moderatorin des jeweiligen Panels fasst die Ergebnisse des Austauschs zusammen und präsentiert sie im Plenum. Den Ausklang bildet eine Talk-Runde zu den Perspektiven der Frauen- und Geschlechtergeschichte zum Ruhrgebiet.
Programm:
- 10:30 Einlass
- 11:00-11:15 Begrüßung und Einführung | Dr. Kai Rawe, Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte/ Olge Dommer, Dr. Magdalena Drexl, frauen/ruhr/geschichte
- 11:15-12:45 Impulse
- Das Projekt frauen/ruhr/geschichte. Anfänge – Verlauf – Entwicklung | Dr. Uta C. Schmidt, frauen/ruhr/geschichte
- Aktuelle Entwicklungen in der Frauen- und Geschlechtergeschichte | Dr. Christina Benninghaus, Universität Bielefeld
- 12:45-13:30 Pause
- 13:30-15:00 Panels
- P 1: Initiativen + Vereine
Dr. Karin Derichs-Kunstmann, Arbeitskreis Recklinghäuser FrauenGeschichte/ Doris Freer, ehem. Frauenbeauftragte der Stadt Duisburg/ Derya Kurç, Kommunales Integrationszentrum, Oberhausen/ Gisela Marzin, Frauengeschichte in Dinslaken und in Voerde/ Birgit Wippermann, Kirstin ter Jung, Arbeitskreis Schwerter Frauengeschichte(n) - P 2: Hochschulen + Forschungsinstitute
Dr. des. Alicia Gorny, Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets, Bochum/ Dr. Julia Paulus, LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte, Münster/ Jana Lena Jünger, Ruhr-Universität Bochum/ Dr. Caner Tekin, Fellow der Gerda Henkel Stiftung, Bochum/ Dr. Daniela Rüther, Düsseldorf - P 3: Museen + Ausstellungen
Sylvia Bachmann, LWL-Museum Henrichshütte, Hattingen/ Giulia Cramm, freie Kuratorin und Doktorandin Folkwang Universität der Künste, Essen/ Dr. Nathalie Dimic, LVR-Industriemuseum Textilfabrik Cromford, Ratingen/ Jana Golombek, LWL-Museum Zeche Zollern, Dortmund/ Stefanie Grebe, Stiftung Ruhr Museum, Essen/ Dr. Tanja Pirsig-Marshall, Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Dortmund - P 4: Archive + Institutionen
Christa-Maria Frins, Zentrum für Erinnerungskultur, Duisburg/ Dr. Sabine Kittel, Institut für Stadtgeschichte Gelsenkirchen/ Rita Kronauer, ausZeiten – Feministisches Archiv, Bochum/ Britta Michallek,
Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt, Dortmund/ Dr. Helen Wagner, Regionalverband Ruhr, Essen
- P 1: Initiativen + Vereine
- 15:00-15:30 Pause
15:30-16:00 Ergebnisse aus den Panels
16:00-16:30 TALK. Perspektiven der Frauen- und Geschlechtergeschichte zum Ruhrgebiet | Saskia Bellem, FrauenOrte NRW, Düsseldorf/ Dr. Christina Benninghaus, Universität Bielefeld/ Dr. Uta C. Schmidt, frauen/ruhr/geschichte/ Jennifer Schumacher, Revierheldinnen, Essen; Moderation: Susanne Abeck, frauen/ruhr/geschichte - 17:00 Ende
Eine Kooperationsveranstaltung von: frauen/ruhr/geschichte, Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher e.V. Finanziell gefördert von RVR, Route der Industriekultur. In Zusammenarbeit mit: Marie Jahoda Center for International Gender Studies (MaJaC), Ruhr-Universität Bochum
Kontakt für Rückfragen: Dr. Uta C. Schmidt | frg@geschichtskultur-ruhr.de
Der Workshop ist kostenfrei und für alle Geschlechter offen. Anmeldung bis Mittwoch, den 11. November 2026 mit Angabe der gewünschten Panel-Teilnahme unter: frg@geschichtskultur-ruhr.de