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SUMMARY:MaJaColloquium: Lailah Atzenroth: Zwischen Sichtbarmachung\, Aneignung und Verdrängung: Frauenbewegte (Gegen-)Erinnerung an den Nationalsozialismus
DESCRIPTION:Im Juni begrüßen wir Lailah Atzenroth\, M.A. (RUB) im MaJaColloquium. Lailah Atzenroth wird in dem Vortrag „Zwischen Sichtbarmachung\, Aneignung und Verdrängung: Frauenbewegte (Gegen-)Erinnerung an den Nationalsozialismus“ zentrale Ergebnisse ihrer Masterarbeit im 1-Fach-Master International Gender Studies vorstellen. \n\n\n\nFür die Neue Frauenbewegung\, die mit ihrem Leitspruch „Das Private ist politisch“ die Marginalisierungserfahrungen von Frauen als Form kollektiver Unterdrückung verstand\, wurde der Blick in die Vergangenheit zu einem konstitutiven Element der Bewegung. Ihre Akteur*innen begaben sich auf die Spurensuche nach der vergessenen weiblichen Geschichte und den historischen Ursprüngen der Frauenunterdrückung und etablierten so Formen feministischer Gegen-Erinnerung. Dabei war die Neue Frauenbewegung – obwohl sie sich selbst als Gegenentwurf zur Dominanzgesellschaft verstand – in die postnationalsozialistische westdeutsche Gesellschaft eingebettet\, die sich ein knappes Vierteljahrhundert nach 1945 nur zögerlich und mit viel Gegenwehr mit den nationalsozialistischen Verbrechen sowie deren personellen und ideologischen Kontinuitäten auseinandersetzte. Dies stellte auch die feministische Gegen-Erinnerung vor erhebliche Herausforderungen: Wie ließ sich die identifikatorische Suche nach den eigenen Vorfahrinnen und den Ursachen weiblicher Unterdrückung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit und der damit verbundenen Verantwortung der breiteren Bevölkerung – auch der Frauen – in Einklang bringen? \n\n\n\nAuf Grundlage von vier zentralen feministischen Zeitschriften der Neuen Frauenbewegung untersucht der Vortrag\, welche Narrative\, Themen und Deutungsmuster diese frauenbewegte (Gegen-)Erinnerung an den Nationalsozialismus prägten\, welche Sichtbarkeiten geschaffen und welche Marginalisierungen und Ausschlüsse fortgeführt oder neu hervorgebracht wurden. \n\n\n\nIm Anschluss an den Vortrag wollen wir mit einer partizipativen Fishbowl-Diskussion den Raum für einen kritischen Austausch öffnen: Wo steht das feministische Erinnerungsprojekt heute? Welche Sichtbarmachungen und Ausschlüsse gehen damit einher und wie können wir diesen aus solidarisch-kritischer Perspektive begegnen? Wo verorten wir die Geschlechterforschung in diesem Diskurs? \n\n\n\nDas Colloquium findet im Uni-Forum Ost (kurz: UFO) in Raum 0/10 statt. Der Raum ist zugänglich für Rollstuhlfahrende. Der Vortrag findet in deutscher Lautsprache statt. Melden Sie sich gerne bei etwaigen Unterstützungsbedarfen. 
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SUMMARY:Online-Infoveranstaltung Gender Studies
DESCRIPTION:In jedem Sommersemester findet eine Informationsveranstaltung für alle Interessierte zu den beiden Studienprogrammen der Gender Studies statt. In diesem Jahr freuen wir von der Koordinationsstelle uns darauf\, Sie am 09.06.2026\, 16-18 Uhr\, via Zoom begrüßen zu dürfen\, um Ihnen unsere Masterstudiengänge genauer vorzustellen und Ihre Fragen zu beantworten. \n\n\n\nBitte melden Sie sich per Mail an genderstudies@rub.de an\, um die Zugangsdaten für die Veranstaltung zu erhalten.
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SUMMARY:Conference: Adolescent Masculinities in Sociology and Photography: Visual Youth Cultures in the Global North since 1960
DESCRIPTION:Since the 1960s\, emancipated\, pluralistic and independent youth cultures are on the rise. Even though they are mostly male-dominated\, questions of masculinity have rarely been explored until now. The international conference brings together experts to evaluate the sociological and photographic discourses of adolescent masculinities\, their function in creating knowledge about male adolescence and its visual representation. In what ways do sociology and visual culture interact when it comes to young men? \n\n\n\nRegistration by Sunday 31 May 2026: viskurse@ruhr-uni-bochum.de \n\n\n\nKGI_faltblatt__gefalzt_auf_din_lang__6-seiter_(wickelfalz)_3_RC6Herunterladen
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SUMMARY:MaJaColloquium mit Dr Sharon Omotoso (Marie Jahoda Fellow 2026)
DESCRIPTION:Weitere Informationen folgen in Kürze!
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SUMMARY:Workshop: Women as Victims or Perpetrators of Violence: An International Perspective
DESCRIPTION:International Workshop that brings together researchers and practitioners to present research and findings on women as victims or perpetrators of violence. Contributions from the Global North and Global South are welcome\, with particular attention to insights from Germany and Nigeria and\, by extension\, other African contexts. The workshop aims to gain a better understanding of how women experience or shape the nature of violence and victims in different cultural\, social and economic contexts. \n\n\n\nCollege for Social Sciences and Humanities\, Institute for Advanced Study\, University Alliance Ruhr\, Essen \n\n\n\nDeadline CFP: 15 May 2026 \n\n\n\nhttps://www.college-uaruhr.de/news-events/calls-vacancies/cfp-women-violence \n\n\n\n2026-04-09_CFP_WOMEN AS PERPETRATORS OR VICTIMS OF VIOLENCE_MWaHerunterladen\n\n\n\nProject: https://www.college-uaruhr.de/fellowship/tandem-projects/womens-victimisation-bokoharam-nigeria
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SUMMARY:Feministisch vergesellschaften - her mit dem ganzen Leben!
DESCRIPTION:Unter dem Leitspruch Feministisch Vergesellschaften – Her mit dem ganzen Leben! wollen wir auf der zweiten feminist futures Konferenz gemeinsam diskutieren\, wie sich Vergesellschaftung als feministische Praxis weiterdenken und in die Tat umsetzen lässt.Eingeladen sind Initiativen im Bereich Sorgepolitik\, alle\, die gegen patriarchale und sexualisierte Gewalt und Femizide\, oder für queere und trans* Befreiung\, für reproduktive Gerechtigkeit und vielfältige Lebensweisen kämpfen. \n\n\n\nDie Konferenz ist kostenfrei und für alle Geschlechter offen.Es wird Workshops geben\, die nur für FLINTA* sind. \n\n\n\nVeranstaltungsort: RUB Campus. Die Anmeldung ist ab Juni geöffnet. \n\n\n\nWeitere Infos zum Programm finden Sie hier! \n\n\n\nBei Fragen wenden Sie sich gerne an feministfutures@rosalux.org.
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